Die |dq|St. Moritz|dq|-Kirche in Blütenpracht
Mit Manneskraft aufgestellt: der diesjährige Maibaum erstrahlt in seiner Schönheit

Am Rande des Dorfes entspringt ein Bach, genannt Gülde. Die Quelle wurde erstmals 1902 schmuckvoll in Stein gefasst und mit einer Tafel versehen. Im Jahr 2002 wurde die Einfassung umfassend saniert und erneuert. Die Gülde schlängelt sich durch ein Wiesental und mündet nach rund 5 Kilometern schließlich in die Weida. Die Quelle ist als Flächennaturdenkmal ausgewiesen und liefert pro Tag 600.000 Liter Wasser bei einer gleichbleibenden Temperatur von etwa 11 Grad Celsius.

Der Name Güldequelle verweist auf eine seit dem Mittelalter betriebene Goldwäscherei. Hierbei handelt es sich um Seifengold. Den neuzeitlichen Erstnachweis der Goldführung der Gülde erbrachte Dr. Markus Schade vom Goldmuseum in Theuern. Er fand hier in den 1980er Jahren tatsächlich Gold.

 

 

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