Die Güldequelle - das Wahrzeichen Löhmas
Hoch oben thront der Löhmaer Wasserturm

Auszüge aus der Geschichte unseres Dorfes

Löhma ist eine Siedlung sorbischen Ursprungs. Wenngleich auch Bodenfunde auf ein weitaus höheres Alter hinweisen: Funde durch Grabungen haben bewiesen, dass hier bereits seit 3.000 Jahren Menschen siedelten. 

1371 wurde Löhma erstmals urkundlich erwähnt.

1640 mussten mehrfache Plünderungen im Zuge des Dreißigjährigen Krieges erduldet werden.

1695 siedelte die gräfliche Familie unter Heinrich XI. für gut 50 Jahre nach Löhma über. Grund dafür war ein verheerender Stadtbrand in Schleiz, bei dem große Teile der Stadt in Schutt und Asche lagen. Das steinerne Gutshaus wurde in Löhma zum Schloss umgebaut. Zwei gräfliche Nachkommen erblickten anschließend in Löhma das Licht der Welt: Heinrich I. und Heinrich XXII. Einige Häuser, die damals zum „Löhmaer Schloss“ gehörten, sind bis heute erhalten geblieben.

1806 wütete ein Teil der napoleonischen Schlacht auch auf der heutigen Gemarkung Löhmas. Während dieser Zeit mussten die Bewohnter Einquartierungen und Pein ertragen.

1902 wurde die Güldequelle erstmals gefasst. Bis dahin war sie nur von einer Steinplatte abgedeckt.

1912 begann die Elektrifizierung in Löhma.

1927 wurde der Wasserleitungsbau verwirklicht. Für rund 50 Jahre lieferte die Güldequelle das Wasser für die Einwohner.

1935 wurde das „Geisla“ als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

1937 erfolgte die Einrichtung eines Erntekindergartens. Ab Kriegsende wurde dieser ganzjährig betrieben.

1958 gründete sich die LPG „Güldequelle“ aus 4 Betrieben.

1971 fand die 600-Jahrfeier unseres Dorfes statt.